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Sligo

Das County Sligo liegt relativ abgelegen im Nordwesten, ist recht dünn besiedelt und die Menschen leben vor allem von der Landwirtschaft.

Der Tafelberg Ben Bulben

Dennoch hält Sligo eine ganze Reihe wunderbarer Überraschungen bereit. Diese liegen vor allem in der schönen Landschaft mit der Küste, den Wäldern, Seen und den Bergen, die schon den irischen Poeten W. B. Yeats inspiriert haben.

Die Küstenstadt Sligo liegt am Fluss Garavogue und ist bekannt für Ihre Shopping Center. Am Abend findet man im Zentrum schöne Restaurants und Pubs. Übersetzt bedeutet der irische Name Sligeach übrigens "der Ort der Muscheln."

Sligo wird auch Yeats-County genannt, denn der Dicher William Butler Yeats hat die Schönheit der Landschaften in seinem Werk ausführlich reflektiert. In der Stadt Sligo hat er ein Denkmal bekommen und begraben liegt er im Ort Drumcliff nicht weit vom Fuß des Tafelsbergs Ben Bulben.

Die Kueste Sligos

Der charakteristische Tafelberg Mount Ben Bulben (525 m) liegt etwa 10 Kilometer nördlich von Sligo Stadt und ist weit sichtbar. Seine Form ist sehr gleichmäßig, Gletscher formten ihn in der Eiszeit aus einem Plateau.

Der zweite charakteristische Berg ist der Mount Knocknarea. Es heißt, er sei die letzte Ruhestätte der Königin Maeve von Connacht. Der 300 m hohe Berg kann in ca. 30 min bestiegen werden.

Zwei Strände sind in Sligo besonders beliebt: Rosses Point im Nordwesten, hier kann man gut baden. Und Strandhill im Südwesten der Stadt, das beliebt bei Surfern ist, aber wegen der Strömungen zum Schwimmen nicht geeignet ist.

Die Stadt Sligo wurde seinerzeit von den Wikingern gegründet. Im 13 Jahrhundert entstanden die Abtei und das Castle, die heute eine Besichtigung absolut Wert sind.

An vielen Stellen finden sich megalithische Überreste: Alte Gräber oder Versammlungsorte am Meer, an denen die Menschen sich getroffen haben um Schalentiere zu essen. Zwischen Sligo Stadt und Knocknarea liegt der megalithische Friedhof Carrowmore.

Denkmal fuer die gesunkene Spanische Armada

Vor der Küste des Strands von Streedagh liegen zahlreiche Schiffe der spanischen Armada auf dem Grund: 1588 wagten die Spanier den Versuch, England anzugreifen und gerieten dabei in einen schweren Sturm, in dem die Flotte hier versank.